Benin, das frühere Dahomey, gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Der

UNDP-Human Development-Index

2015 sieht das Land auf 166 auf dem insgesamt 188 Staaten. Benin hat sich aber in den Jahren seit dem Wechsel von der sozialistischen Diktatur zur liberalen Demokratie 1990 den Ruf eines politisch stabilen und wirtschaftlich aufstrebenden Landes erworben.

Seit 2002 verfolgt die Regierung auf Grundlage eines Strategiepapiers ein Armutsbekämpfungsprogramm. 2007 hat sie auf dem Strategiepapier aufbauend, die Wachstumsstrategie zur Armutsreduzierung für die Jahre 2007 - 2009 (Stratégie de Croissance pour la Réduction de la Pauvreté) vorgelegt. Diese unterscheidet 5 Entwicklungsbereiche (Achsen):

  • Förderung des Wachstums
  • Entwicklung der Infrastrukturen
  • Stärkung des Humankapitals
  • Förderung guter Regierungsführung
  • Ausgewogene und nachhaltige Landesentwicklung

Diese 5 Achsen werden in insgesamt 15 vorrangige Bereiche aufgeteilt. Ende Mai 2010 wurde der erste Entwurf des Nachfolgeprogramms für den Zeitraum von 2011-2015 vorgestellt. Es soll noch im Sommer vom Ministerrat verabschiedet werden.

2009 hat das Wirtschafts­wachstum trotz der Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise nach letzen Schätzungen des Internationalen Währungsfonds rund 2,7% (2008: 5%) erreicht. Trotz massiven Engagements der Geber ist es allerdings auch in den letzten Jahren nicht gelungen, die Armut deutlich zu verringern. Angesichts der hohen Bevölkerungszunahme wäre dazu ein Wirtschaftswachstum von mindestens 7% erforderlich.

Eines der Hauptziele ist die Verbesserung der Investitionsbedingungen, hierzu wurden in den vergangenen zwei Jahren erste Schritte unternommen. So wurden - unter Berückichtigung entsprechender Vorschläge der Privatwirtschaft - das Steuersystem übersichtlicher gefaßt, Steuersätze ermäßigt und gleichzeitig die Besteuerungsgrundlagen verbreitert. Diese Änderungen wirken sich naturgemäß zunächst auf die bereits in Benin tätigen Unternehmen aus.

Trotz dieser Bemühungen bleibt Benin im jährlich erscheinen Report Doing Business auf einem der hinteren Plätze (2015: 158 von 189 der untersuchten Volkswirtschaften). Hauptgründe hierfür sind die fortbestehende endemische Korruption, unklare und teilweise widersprüchliche Regelungen, Probleme mit dem Zoll, dem Hafen sowie eine schlecht funktionierende und korrupte Justiz und Verwaltung. Hinzu kommen Defizite beim Grundstücks-und Katasterwesen.

Es wird empfohlen, daß sich Interessenten für Investitionen vorab mit der Botschaft in Cotonou in Verbindung setzen, um Chancen und Risiken im Einzelnen zu erörtern.

Chancen für Investitionen in Benin

Benin bietet wegen seiner günstigen geographischen Lage interessante Investitionsmöglichkeiten.

Investitionschancen

Risiken für Investitionen in Benin

Beninische Transportwege

Dass trotz theoretisch guter Rahmenbedingungen nur wenig Interesse an Investitionen in Benin besteht hat  Ursachen.

Investitionsrisiken

Beninische Investitionsregelungen

Benin gewährt ausländischen Unternehmen grundsätzlich diskriminierungsfreien Marktzugang und in bestimmten Fällen Investitionshilfen.

Investitionsvorschriften

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Beninische Investitionsregelungen

Benin gewährt ausländischen Unternehmen grundsätzlich diskriminierungsfreien Marktzugang und in bestimmten Fällen Investitionshilfen.

Investitionsvorschriften

Geschäfte mit Benin

Erste Hinweise für die Anknüpfung von Geschäftskontakten mit beninschen Unternehmen.

Geschäftskontakte

Cercle Économique Européen

Europa-Paletten

Der Europäische Wirtschaftskreis (Cercle Économique Européen) - ein loser Zusammenschluß der Vertreter europäischer Unternehmen in Benin - hat sich die Unterstützung europäischer Investoren zum Ziel gesetzt. Er trifft sich einmal monatlich an wechselnden Orten und gibt auf Anfrage auch Informationen zu den Bedingungen von Unternehmensgründungen in Benin.

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