Die diesjährige Projektreise führte Botschafter Hans Jörg Neumann und die beiden Referenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit der Botschaft, Dr. Sabine Lindemann und Christian Friedemann in das Départment Atacora und Donga im Norden Benins.

Begleitet wurden sie vom Landesbüroleiter der GIZ, Michael Brömmel, sowie den Auftragsverantwortlichen der GIZ.

Die Reise diente dazu, sich einen Überblick über die Fortschritte bei den von der deutschen Bundesregierung in der Region Atacora und Donga geförderten Projekten der technischen Zusammenarbeit zu verschaffen. Diese Region ist deshalb interessant, da sich dort Projekte aller Schwerpunkte der deutschen Zusammenarbeit mit Benin (Landwirtschaft, Dezentralisierung sowie Wasser) finden.

Dabei reicht die Vielfalt der geförderten Maßnahmen über die Unterstützung einer weiterverarbeitenden Fabrik für Cashewnüsse in Savalou, über die Vermittlung von Hygienekenntnissen an Schüler und Lehrpersonal von Schulen der Gemeinde Djougou, Beratung und Weiterbildung von zivilgesellschaftlichen Organisationen wie z.B. einem Wasserkonsumentenvereinigung, bis hin zu lokaler Wirtschaftsförderung. Eine Frauengruppe demonstrierte, wie sie Kariténüsse zu Butter und Creme weiterverarbeiten.

Die Delegation besuchte ebenfalls eine Gruppe von Baumwollbauern, sowie eine privat geführte Entkörnungsanlage und erhielt dabei einen Einblick in die Lage im Baumwollsektor, einem für die Landwirtschaft Benins sehr wichtigen Sektor.

Die Reise bot für Botschafter Neuman auch die Gelegenheit zu Gesprächen mit den Bürgermeistern von Djougou, Natitingou, Kouandé und Péhunco im Department sowie dem Präfekten von Atacora und Donga. Es wurde deutlich, dass die deutsche Entwicklungszusammenarbeit sehr geschätzt wird und dass man weiter auf Deutschland als verlässlichen Partner zählt.

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