Die deutsche Marine mit einem Einsatz- und Ausbildungsverband in Cotonou

Die Sicherheit im Golf von Guinea steht im internationalen Interesse. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und auch der Nato sind mit Schiffen in dieser Region vertreten.

An der Marineübung Obangame haben 22 Länder teilgenommen. Deutschland war mit dem  Einsatzgruppenversorger BONN und der Korvette OLDENBURG vertreten. Im Rahmen dieser Übung haben die beiden Schiffe auch den Hafen von Cotonou angelaufen. Der für Benin zuständige Militärattaché war aus Abuja angereist und hat den Erfahrungsaustausch zwischen deutschen Marineangehörigen und beninischem Militär vorbereitet und begleitet.

Der vom Kommandanten der BONN, Fregattenkapitän Björn Laue, und der Botschaft ausgesprochenen Einladung folgten etwa 200 Gäste. Der Kommandant und die Stellvertreterin des Botschafters, Dr. Sabine Lindemann, haben in ihren Ansprachen die Kooperation zwischen Benin und Deutschland gewürdigt. Der Empfang auf dem Schiff bot Gelegenheit zum Austausch; besonders beninische Militärangehörige, die an einer Fortbildung in Deutschland teilgenommen hatten, freuten sich über die Gelegenheit, Deutsch sprechen zu können.

Sowohl die Verantwortlichen im Verteidungsministerium als auch die Alumni begrüßten die Präsenz der deutschen Schiffe im Golf von Guinea.

Begrüßung beninischer Militärvertreter auf dem Einsatzgruppenversorger "BONN"
Deutsche und beninische Militärangehörige tauschen Erfahrungen aus

Einige Mitglieder der Schiffsbesatzung hatten die Gelegenheit im Rahmen eines Ausflugsprogramms die Ausbildungsstätte CPADD in Ouidah zu besuchen. In diesem Zentrum werden Ausbildungsmodule für die Entschärfung von Minen für alle Staaten Afrikas und Hilfsorganisationen, die in verminten Gebieten arbeiten, angeboten.

Die Stellertreterin des Botschafters und der Militärattaché verabschieden den Kommandenten
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